30.03.2025, 20:31
Hallo Ulla,
herzlich Willkommen im Forum der Wingamm-Freunde!
Ich habe einen 2019er OASI 540 und würde tendenziell eine starke Aufbaubatterie mit Ladebooster bevorzugen. Ist aber natürlich abhängig von Deinem Reiseverhalten (mehr Fahrten im Sommer, im Süden, freistehen oder auch Fahrten in Herbst, Winter, Frühling, Fahrten in den Norden, häufiges Stehen auf Camping- oder Stellplätzen mit Stromanschluss), Deinem Stromverbrauch und vielleicht auch, ob Du einen Kompressorkühlschrank hast oder einen Absorberkühlschrank, den Du bevorzugt mit Gas betreibst.
Mit einer großen Aufbaubatterie (und damit meine ich 460 - 540 Ah) und einem Ladebooster ohne Solarmodul seid Ihr mit einem Stromverbrauch eines durchschnittlichen Campers nach meiner Einschätzung schon ziemlich autark, wenn nicht gar überdimensioniert unterwegs. Und das auch in der dunklen Jahreszeit.
Ich habe eine 480 Ah Untersitzbatterie (Fahrersitz, der Beifahrersitz des OASI 540 wird durch den Elektroblock des Aufbaus eingeengt) und habe täglichh einen Stromverbrauch von ca. 100 Watt für rund 10 Stunden allein für meine IT (ich arbeite auch in dem Reisemobil). Damit komme ich zwei, drei Tage ohne Aufladung gut aus. Dann muss ich wieder rumfahren oder per Landstrom aufladen.
Jetzt zu Deinen Gewichtsfragen:
a.
Die 480 Ah LiFEPo4-Batterie wiegt ca. 42 kg. Der Ladebooster irgendwas zwischen einem und zwei kg. Bist Du, vorsichtig gerechnet, bei ca. 45 kg.
Von den Solarmodulen bekommst Du beim OASI 540 aufgrund der nur kleinen hinteren Dachfläche max. 360 Wp zu 3 Modulen à 120 Wp installiert. Ich weiß das deshalb, weil mir der Installateur, der mir auch die Aufbaubatterie und den Wechselrichter eingebaut hat, damals eine Abschätzung gegeben hat, was in einer weiteren Ausbaustufe möglich wäre.
Wiederum konservativ gerechnet wiegt ein solches Modul rund 10 kg, eher weniger. Bei drei Modulen hättest Du also 30 kg. Den MPPT-Regler und Kabel würde ich auch wieder mit ca. zwei kg einrechnen. Bist Du bei 32 kg.
Der Unterschied ist also nicht so groß. Und wenn Du nur eine Batterie mit 320 Ah nimmst, wiegt die nicht 42 kg sondern nur 29 kg (ich habe bei den Bulltron-Batterien geschaut).
Wenn Du außerdem berücksichtigst, dass Du ja ohnehin eine Aufbaubatterie (mind. 100 Ah) benötigst, ist das zusätzliche Gewicht einer größeren Aufbaubatterie auf jeden Fall geringer als das einer Konfiguration mit einer Solaranlage.
b.
Was aber konkret den OASI 540 angeht, kann ich Dich hinsichtlich des Themas "Auflasten" aber beruhigen:
Mein OASI wog nach Einbau der Elektrik (42 kg Aufbaubautterie, schwerer Wechselrichter mit Ringkern) voll beladen (voller Dieseltank, 100l Frischwasser, 1 kl. Klapp-Ebike im Seitenfach und Ausstattung für eine Woche) rund 3.200 kg. Rechne noch 150 kg für zwei Personen hinzu und Du bist bei 3.350 kg.
Was ich nicht habe, ist ein Fahrradheckträger und ein großes schweres E-Bike. Wenn Du aber den Träger mit 30 kg und auch die beiden E-Bikes mit jeweils 30 kg einrechnest, kommst Du auf 3.440 kg.
Da ist also immer noch Luft bis 3.500 kg, die Du für zusätzliche Solarmodule hättest.
Ich hoffe, diese Angaben unterstützen Dich ein wenig bei Deinen Konfigurationsüberlegungen.
Jetzt verrate uns dafür aber einmal, wieso Ihr von einem Expeditionsmobil auf ein Minimobil umsteigen wollt.
Was fahrt Ihr denn aktuell und welche Ausstattung habt Ihr darin verbaut?
Herzliche Grüße
Jens
herzlich Willkommen im Forum der Wingamm-Freunde!
Ich habe einen 2019er OASI 540 und würde tendenziell eine starke Aufbaubatterie mit Ladebooster bevorzugen. Ist aber natürlich abhängig von Deinem Reiseverhalten (mehr Fahrten im Sommer, im Süden, freistehen oder auch Fahrten in Herbst, Winter, Frühling, Fahrten in den Norden, häufiges Stehen auf Camping- oder Stellplätzen mit Stromanschluss), Deinem Stromverbrauch und vielleicht auch, ob Du einen Kompressorkühlschrank hast oder einen Absorberkühlschrank, den Du bevorzugt mit Gas betreibst.
Mit einer großen Aufbaubatterie (und damit meine ich 460 - 540 Ah) und einem Ladebooster ohne Solarmodul seid Ihr mit einem Stromverbrauch eines durchschnittlichen Campers nach meiner Einschätzung schon ziemlich autark, wenn nicht gar überdimensioniert unterwegs. Und das auch in der dunklen Jahreszeit.
Ich habe eine 480 Ah Untersitzbatterie (Fahrersitz, der Beifahrersitz des OASI 540 wird durch den Elektroblock des Aufbaus eingeengt) und habe täglichh einen Stromverbrauch von ca. 100 Watt für rund 10 Stunden allein für meine IT (ich arbeite auch in dem Reisemobil). Damit komme ich zwei, drei Tage ohne Aufladung gut aus. Dann muss ich wieder rumfahren oder per Landstrom aufladen.
Jetzt zu Deinen Gewichtsfragen:
a.
Die 480 Ah LiFEPo4-Batterie wiegt ca. 42 kg. Der Ladebooster irgendwas zwischen einem und zwei kg. Bist Du, vorsichtig gerechnet, bei ca. 45 kg.
Von den Solarmodulen bekommst Du beim OASI 540 aufgrund der nur kleinen hinteren Dachfläche max. 360 Wp zu 3 Modulen à 120 Wp installiert. Ich weiß das deshalb, weil mir der Installateur, der mir auch die Aufbaubatterie und den Wechselrichter eingebaut hat, damals eine Abschätzung gegeben hat, was in einer weiteren Ausbaustufe möglich wäre.
Wiederum konservativ gerechnet wiegt ein solches Modul rund 10 kg, eher weniger. Bei drei Modulen hättest Du also 30 kg. Den MPPT-Regler und Kabel würde ich auch wieder mit ca. zwei kg einrechnen. Bist Du bei 32 kg.
Der Unterschied ist also nicht so groß. Und wenn Du nur eine Batterie mit 320 Ah nimmst, wiegt die nicht 42 kg sondern nur 29 kg (ich habe bei den Bulltron-Batterien geschaut).
Wenn Du außerdem berücksichtigst, dass Du ja ohnehin eine Aufbaubatterie (mind. 100 Ah) benötigst, ist das zusätzliche Gewicht einer größeren Aufbaubatterie auf jeden Fall geringer als das einer Konfiguration mit einer Solaranlage.
b.
Was aber konkret den OASI 540 angeht, kann ich Dich hinsichtlich des Themas "Auflasten" aber beruhigen:
Mein OASI wog nach Einbau der Elektrik (42 kg Aufbaubautterie, schwerer Wechselrichter mit Ringkern) voll beladen (voller Dieseltank, 100l Frischwasser, 1 kl. Klapp-Ebike im Seitenfach und Ausstattung für eine Woche) rund 3.200 kg. Rechne noch 150 kg für zwei Personen hinzu und Du bist bei 3.350 kg.
Was ich nicht habe, ist ein Fahrradheckträger und ein großes schweres E-Bike. Wenn Du aber den Träger mit 30 kg und auch die beiden E-Bikes mit jeweils 30 kg einrechnest, kommst Du auf 3.440 kg.
Da ist also immer noch Luft bis 3.500 kg, die Du für zusätzliche Solarmodule hättest.
Ich hoffe, diese Angaben unterstützen Dich ein wenig bei Deinen Konfigurationsüberlegungen.
Jetzt verrate uns dafür aber einmal, wieso Ihr von einem Expeditionsmobil auf ein Minimobil umsteigen wollt.
Was fahrt Ihr denn aktuell und welche Ausstattung habt Ihr darin verbaut?
Herzliche Grüße
Jens

